TEAG Solar

Aufdachanlagen

PV-Aufdachanlagen für Gewerbe und Industrie

Große Dachflächen auf Produktionshallen, Logistikgebäuden, Werkstätten oder Betriebsstandorten bieten häufig sehr gute Voraussetzungen für Photovoltaik. Unser Team entwickelt und realisiert größere PV-Aufdachanlagen ab ca. 400 kWp. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Modulflächen auf dem Dach, sondern die gesamte technische Einbindung in Gebäude, Kundenanlage und Netzanschluss.

Je nach Projekt übernehmen wir die vollständige Umsetzung, einzelne EPC-Leistungen oder die technische Betriebsführung.

ein Mann kniet neben einer PV-Dachanlage

Green Deal aus Überzeugung

Wir verfolgen den Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit aus betriebswirtschaftlicher Überzeugung und gesellschaftlicher Verantwortung – rund 70 Prozent unseres Energiebedarfs für die Produktion decken wir nun aus eigener Photovoltaik.

Bert Spaaij, Betriebsleiter Lifocolor Farben GmbH & Co. KG

Was Aufdachanlagen besonders macht

Bei Aufdach-Solaranlagen ist das Gebäude Teil des Projekts. Deshalb entscheidet nicht allein die verfügbare Dachfläche über die Umsetzbarkeit, sondern eine Reihe technischer und baulicher Faktoren:

  • Tragfähigkeit der Dachkonstruktion sowie Wind- und Schneelasten
  • Zustand und Restlebensdauer der Dachhaut
  • Dachaufbau und Befestigungsmöglichkeiten
  • Brand- und Blitzschutz
  • Leitungswege bis zur elektrischen Einbindung

 

Gerade bei Gewerbe- und Industriegebäuden ist eine frühe technische Prüfung wichtig. Sie zeigt, ob das Dach geeignet ist, welche Leistung realistisch installiert werden kann und welche Anpassungen am Gebäude oder an der elektrischen Infrastruktur erforderlich sind.

zwei Monteure stehen auf einem Industriedach und begutachten eine Solaranlage
  • Für PV-Aufdachanlagen ist in der Regel keine klassische Baugenehmigung erforderlich. Trotzdem sollten die baurechtlichen Rahmenbedingungen frühzeitig geprüft werden – insbesondere bei Sonderfällen.

    Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz oder befindet es sich in einem sensiblen Umfeld, muss vorab geklärt werden, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Photovoltaikanlage installiert werden darf.

    Auch unabhängig von einer formalen Genehmigung können weitere Anforderungen relevant sein, etwa aus Brandschutz, Statik, Versicherungsbedingungen oder technischen Anschlussregeln.

  • Bei größeren Aufdachanlagen ist der Netzanschluss ein zentraler Projektpunkt. Deshalb fragen wir frühzeitig beim zuständigen Netzbetreiber die netzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

    Dabei wird geprüft, ob und in welcher Form die geplante PV-Anlage am vorhandenen Netzanschlusspunkt eingebunden werden kann. Relevant sind unter anderem Anschlussleistung, Einspeisepunkt, Netzschutz, Messkonzept, Fernwirktechnik und die technischen Anschlussbedingungen.

    Die Rückmeldung des Netzbetreibers liegt erfahrungsgemäß nach etwa vier bis acht Wochen vor. Auf dieser Basis können Anlagendesign, Leistung und technische Feinplanung belastbar konkretisiert werden.

  • Sonnenstrom-Anlagen können grundsätzlich auf vielen herkömmlichen Dachformen installiert werden – zum Beispiel auf Flachdächern, Trapezblechdächern, Sandwichdächern oder geneigten Dachflächen.

    Für die Planung sind vor allem die verfügbare Dachfläche, die Dachneigung und Ausrichtung und der Zustand und die Beschaffenheit der Dachhaut entscheidend.

    Nicht jede theoretisch freie Fläche ist automatisch für Module geeignet. Lichtkuppeln, Lüftungsanlagen, Attiken, Wartungswege, Brandschutzabstände oder Verschattungen müssen bei der Belegung berücksichtigt werden.

    Ebenso wichtig ist die Restlebensdauer des Dachs. Wenn in absehbarer Zeit eine Sanierung erforderlich ist, sollte diese vor der PV-Installation geprüft oder direkt mitgedacht werden.

  • Die Dachkonstruktion muss die zusätzlichen Lasten aus Modulen, Unterkonstruktion, Ballastierung sowie Wind- und Schneelasten dauerhaft aufnehmen können. Bei Bestandsgebäuden ist deshalb häufig eine statische Bewertung erforderlich.

    Je nach Dachtyp kommen unterschiedliche Montagesysteme zum Einsatz. Bei Flachdächern stehen Ballastierung, Windlasten und die Schonung der Dachhaut im Vordergrund. Bei Trapezblech- oder Sandwichdächern geht es vor allem um die sichere Befestigung und die Lastabtragung über die vorhandene Dachkonstruktion.

  • Die PV-Anlage endet nicht am Dach. Der erzeugte Strom muss sicher und regelkonform in die bestehende elektrische Infrastruktur eingebunden werden.

    Wechselrichterstandorte, DC- und AC-Kabelwege, Niederspannungshauptverteilung, Mittelspannungsanschluss, Trafo- und Übergabestationen sowie Schutz- und Messkonzepte müssen bereits in der Vorplanung mitgedacht werden.

    TEAG Solar betrachtet Aufdachprojekte deshalb immer als Gesamtsystem. Für die gezielte Vorbereitung oder Erweiterung Ihrer Energieinfrastruktur am Standort bieten wir ergänzend passende AC-Dienstleistungen an.
    Zu unseren Leistungen im Bereich AC-Systemtechnik

  • Gerade bei Industrie- und Produktionsgebäuden hat der Brandschutz von PV-Anlagen eine besonders hohe Bedeutung. Daher sind die konsequente Freihaltung kritischer Bereiche, klar definierte Wartungs- und Rettungswege sowie ein eindeutiges Abschalt- und Kennzeichnungskonzept zentrale Planungsinhalte.

     

Projektablauf für PV-Aufdachanlagen

Unser Projektablauf zeigt exemplarisch, welche Schritte von der ersten Dachprüfung bis zur Inbetriebnahme und Betriebsführung einer PV-Aufdachanlage notwendig sind:

Infografik zum Ablauf bei Aufdach-PV-Projekten von der Ersteinschätzung bis zur Betriebsführung

Aus der Praxis

Seit über 15 Jahren setzen wir PV-Projekte in unterschiedlichen Größen und Bauweisen um – darunter auch zahlreiche Aufdachanlagen auf Bestandsgebäuden und Neubauten. Die folgenden Referenzen zeigen eine Auswahl realisierter Projekte - klicken Sie auf die Bilder, um mehr zur jeweiligen Anlage zu erfahren.

  • Refenz-PV-Anlage auf dem Dach der Vivisol GmbH
    TEAG Solar

    Arnstadt / Erfurter Kreuz

    Kunde: Vivisol GmbH

    Leistung: 136,08 kWp

    Modulanzahl: 350

    Baujahr: 2022

  • Referenz-PV-Anlage auf dem Dach der Fa RSB in Rudolstadt
    TEAG Solar

    Rudolstadt

    Kunde: Rudolstädter Systembau GmbH (Lagerhalle)

    Leistung: 464,94 kWp

    Modulanzahl: 1.127

    Baujahr: 2023

  • Referenz-PV-Anlage auf dem Dach der Fa Springer in Ohrdruf
    TEAG Solar

    Ohrdruf

    Kunde: Springer GmbH (Produktionshalle)

    Leistung: 285,12 kWp

    Modulanzahl: 704

    Baujahr: 2022

  • Referenz-PV-Anlage auf dem dach der Fa Lifocolor in Lichtenfels
    TEAG Solar

    Lichtenfels

    Kunde: Lifocolor Farben GmbH & Co. KG (Produktionsstandort)

    Leistung: 749,76 kWp

    Modulanzahl: 2.112

    Baujahr: 2021

  • Referenz-PV-Anlage auf dem Dach der Fa Feuer powerair in Nordhausen
    TEAG Solar

    Nordhausen

    Kunde: Feuer powerair GmbH

    Leistung: 437 kWp

    Modulanzahl: 1.000

    Baujahr: 2023/2024

  • Referenz-PV-Anlage auf den Werkstattdächern des cjd in Erfurt
    TEAG Solar

    Erfurt

    Kunde: CJD Werkstätten Erfurt

    Leistung: 350 kWp

    Modulanzahl: 794

    Baujahr: 2025

  • TEAG Solar

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