Carlo Bansini/TEAG Solar

Freiflächen

Freiflächen-PV für Unternehmen, Kommunen und Projektierer

Wenn geeignete Dachflächen fehlen oder der Energiebedarf deutlich größer ist, können Freiflächenanlagen eine sinnvolle Alternative sein. Besonders interessant sind Standorte, die bisher nur eingeschränkt genutzt werden – etwa alte Deponien, brachliegende Gewerbeflächen oder andere geeignete Areale im kommunalen und gewerblichen Umfeld. Freiflächen-PV macht solche Flächen für die Erzeugung von Solarstrom nutzbar.

Geschäftsführer der OhraEnergie Michael Fischer steht vor einer solaren Freiflächenanlage und hält eine Rede

Alles griff sauber ineinander

Für uns als Ohra Energie war entscheidend, dass Planung, Umsetzung und Zusammenarbeit verlässlich ineinandergreifen. Genau das ist beim Solarpark Ohrdruf gelungen. Die gute Abstimmung aller Beteiligten und die präzise technische Ausführung – von den Gestellsystemen bis zur Anbindung an die Trafostationen – haben uns überzeugt.

Michael Fischer, Geschäftsführer Ohra Energie GmbH

Besonderheiten von Freiflächen

Bei solaren Freiflächen steht oft die Fläche selbst im Mittelpunkt. Sie muss nicht nur ausreichend groß sein, sondern auch planerisch, ökologisch, technisch und wirtschaftlich zum Projekt passen. Gerade bei kommunalen Projekten zählen zusätzlich Akzeptanz, regionale Wertschöpfung und die sinnvolle Einbindung in die örtliche Entwicklung.

Deshalb prüfen wir frühzeitig alle wesentlichen Rahmenbedingungen, damit aus einer geeigneten Fläche ein tragfähiges Solarpark-Konzept entsteht.

  • Bei Freiflächenanlagen beginnt jedes Projekt mit einer sorgfältigen Standortprüfung. Neben Flächengröße und Nutzung geht es vor allem um Bauleitplanung, Genehmigungsfähigkeit sowie Natur- und Artenschutz. So wird früh sichtbar, ob und unter welchen Bedingungen ein Solarpark realisierbar ist.

  • solare Freiflächenanlage deren Unterkonstruktion in ballastierten Baukübeln steckt
    Anja Taubenrauch/TEAG Solar

    Freiflächenanlagen können je nach Standort sehr unterschiedlich umgesetzt werden – vom klassischen Solarpark auf ebenen Flächen bis hin zu Projekten auf Deponien, Konversionsflächen oder anspruchsvolleren Hanglagen. Entscheidend ist ein belastbares Anlagenkonzept, das Energiebedarf, Flächenzuschnitt, Bodenverhältnisse, Erschließung, Netzanschlusssituation und mögliche Ergänzungen wie Speicher oder Ladeinfrastruktur sinnvoll zusammenführt.

    Für die technische Umsetzung kommen vor allem folgende Bautypen infrage:

    Gerammte Systeme Bei klassischen Freiflächenanlagen wird die Unterkonstruktion meist mit Pfosten direkt in den Boden gerammt. Das ist eine bewährte, effiziente Bauweise, sofern Bodenverhältnisse, Statik und Flächennutzung dies zulassen.
    Ballastierte Systeme Wenn Eingriffe in den Boden nicht möglich oder nicht gewünscht sind – etwa bei Deponien, versiegelten Flächen oder besonderen Untergrundverhältnissen – können ballastierte Systeme eingesetzt werden. Die Unterkonstruktion wird dabei durch Auflasten stabilisiert, ohne tief in den Boden einzugreifen.
    Sonderlösungen Auf Hanglagen, ehemaligen Deponien, Bergbauflächen oder anderen vorbelasteten Arealen sind häufig individuelle Lösungen erforderlich. Hier müssen Geländeform, Tragfähigkeit, Entwässerung, Gründung und spätere Zugänglichkeit besonders genau aufeinander abgestimmt werden.

     

  • Der Netzanschluss ist bei Solarparks ein zentraler Erfolgsfaktor. Netzverknüpfungspunkt, verfügbare Anschlussleistung, Trassenführung, Trafotechnik, Übergabestation und Schutzkonzept müssen deshalb frühzeitig geprüft und auf das Projekt abgestimmt werden.

    Oft entscheidet die Netzanschlusssituation maßgeblich darüber, ob ein Solarpark technisch realisierbar und wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann.

Wann Freiflächen-PV interessant ist

Nicht jede freie Fläche ist automatisch für einen Solarpark geeignet. Die Eigentumsverhältnisse, Topografie, Umweltauflagen und der Zugang zum Netz bestimmen wesentlich, ob und wie ein Projekt umgesetzt werden kann.

Mögliche Flächen können sein:

  • Konversionsflächen
  • ehemalige Deponien und Ablagerungsflächen
  • brachliegende Gewerbe- oder Industrieflächen
  • Flächen entlang von Verkehrswegen
  • ungenutzte Unternehmensflächen
  • Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten

EPC-Dienstleistungen für Freiflächen-PV

TEAG Solar begleitet Freiflächenprojekte je nach Bedarf von der ersten Standortprüfung bis zum laufenden Betrieb. Für Kunden, Investoren und Projektierer bieten wir unsere Leistungen auch als reine EPC-Dienstleistung an – für Planung, Beschaffung und schlüsselfertige Umsetzung bereits entwickelter Projektansätze.

Monteure errichten gerade eine Freiflächen-PV-Anlage auf einer Wiese

So läuft ein Freiflächenprojekt ab

Ein Freiflächenprojekt entwickelt sich Schritt für Schritt – von der ersten Einschätzung der Fläche bis zum späteren Betrieb des Solarparks. Dabei werden technische, planerische, ökologische und netzseitige Fragen frühzeitig zusammengeführt. Auf dieser Basis entsteht ein Anlagenkonzept, das zur Fläche, zum Projektziel und zur späteren Nutzung passt.

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Schritte:

Ablaufschema eines FreiflächenPV-Projektes in Schritten vom Erstgutachten hin zum dauerhaften Betrieb

Kommunale Beteiligung und Akzeptanz vor Ort

Bei kommunalen Projekten entscheiden Akzeptanz vor Ort, nachhaltige Flächennutzung und regionale Wertschöpfung über den Erfolg. Voraussetzung dafür ist eine transparente Kommunikation und frühe Einbindung aller Beteiligten.

Wir begleiten Sie dabei – von der Ansprache bis zur Umsetzung passender Beteiligungsstrategien. Attraktive Modelle, z. B. mit der DKB, schaffen Mehrwert für Kommunen und Bürger.

Aus der Praxis

Seit über 15 Jahren realisiert TEAG Solar PV-Projekte in unterschiedlichen Größen und Bauweisen – darunter auch Freiflächenanlagen auf anspruchsvollen Standorten.

Die folgenden Referenzen zeigen eine Auswahl umgesetzter Projekte. Klicken Sie auf die Bilder, um mehr zur jeweiligen Anlage zu erfahren.

  • Referenzbild der Solaranlage im Freibad Triptis
    TEAG Solar

    Triptis

    Kunde: Stadt Triptis - Freibad

    Leistung: 96,76 kWp

    Modulanzahl: 236

    Baujahr: 2023

  • Drohnenaufnahme vom Solarpark in Grosspoesna
    TEAG Solar

    Großpösna

    Kunde: Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

    Leistung: 6,92 MWp

    Modulanzahl: 12.353

    Baujahr: 2024/2025

  • Drohnenaufnahme des Solarparks in Kalteneber
    TEAG Solar

    Kalteneber

    Kunde: Eichsfeldwerke GmbH


    Leistung: 4,6 MWp


    Modulanzahl: 10.146


    Baujahr: 2024

  • Drohnenaufnahme der Solaranlage in Geismar für die Fa conpearl
    TEAG Solar

    Geismar

    Kunde: conpearl GmbH


    Leistung: 2,78 MWp


    Modulanzahl: 6.264


    Baujahr: 2024

  • Referenzbild der Solar-Freiflächenanlage bei der TWA Rottmar
    TEAG Solar

    Rottmar

    Kunde: TWA Rottmar


    Leistung: 426,4 kWp


    Modulanzahl: 1.040


    Baujahr: 2023

  • Drohnenaufnahme der Solaranlage in Thörey für die Fa Carpenter
    TEAG Solar

    Thörey / Erfurter Kreuz

    Kunde: Carpenter GmbH


    Leistung: 5,31 MWp


    Modulanzahl: 12.980


    Baujahr: 2023

  • TEAG Solar

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