TEAG Solar

Vom Energieverbraucher zum Energiegestalter

Sedlmayers Weg zu einer unabhängigeren Energieversorgung

Mit der Modernisierung der Energieinfrastruktur und dem Ausbau des Mittelspannungsnetzes stellt sich das Metallbearbeitungsunternehmen Sedlmayer gemeinsam mit TEAG Solar unabhängiger vom Strommarkt auf – und schafft die Grundlage für eine zukunftsorientierte Energieversorgung.

Die Anforderungen an Industrieunternehmen verändern sich – technologisch, wirtschaftlich und zunehmend auch energetisch. Für viele Betriebe wird die eigene Energieversorgung damit zu einem strategischen Faktor. So auch für das Familienunternehmen Sedlmayer aus Triptis. Der mittelständische Industriebetrieb in dritter Generation ist auf CNC-gestützte Metallbearbeitung spezialisiert und fertigt hochpräzise Bauteile für die Automobilindustrie. Mehr als 200 Mitarbeitende sorgen täglich dafür, dass höchste Qualitätsanforderungen für Kunden wie BMW und MAN erfüllt werden.

Neben Präzision, Effizienz und Fertigungsqualität rückt ein Thema immer stärker in den Fokus: eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung.

Überblick

  • Firma Sedlmayer aus Triptis setzt auf ein zukunftsorientiertes Energiekonzept zur stärkeren Eigenversorgung.
  • TEAG Solar modernisierte die Energieinfrastruktur und schafft damit die Grundlage für die volle Nutzung der eigenen Erzeugungsanlagen.
  • Die eigene Stromerzeugung sorgt für planbarere Energiekosten und mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt.

Ein Unternehmer mit klarer Vision

TEAG Solar

Wer mit dem Geschäftsführer Johann Sedlmayer spricht, merkt schnell: Hier geht es nicht um kurzfristige Lösungen. Es geht um Überzeugung. "Den entscheidenden Anstoß für meine Überlegungen gaben die Energiekrisen der vergangenen Jahre", erinnert sich Sedlmayer.

Mit großer Leidenschaft treibt er seitdem die Frage voran, wie sich die eigene Produktion langfristig unabhängiger vom Energiemarkt aufstellen und die eigene Energieerzeugung weiter ausbauen lässt. "Mein Ziel ist ein technisch durchdachtes, zukunftsorientiertes Energiekonzept, das wirtschaftliche Stabilität schafft", beschreibt Sedlmayer seine Vision.

Gleichzeitig verändern sich auch die Anforderungen der Kunden. Nachhaltigkeit und der Einsatz erneuerbarer Energien gewinnen in der Lieferkette zunehmend an Bedeutung – und werden damit auch für produzierende Unternehmen wie Sedlmayer zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.

Ein Energiekonzept mit System

TEAG Solar

Die Antwort auf die komplexen Anforderungen ist ein ganzheitliches Energiekonzept, das auf mehrere Säulen setzt:

  • Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1,7 MWp
  • eine grundlastfähige Hackschnitzel-Holzvergasungsanlage mit 400 kW Leistung
  • die intelligente Kombination aus Strom- und Wärmeerzeugung für Produktion und Gebäude
  • die perspektivische Erweiterung um weitere Bezugs- und Erzeugungsanlagen sowie einen Batteriespeicher

Das Besondere: Die unterschiedlichen Erzeugungsarten greifen gezielt ineinander. Wenn die Sonne nicht scheint, liefert die Holzvergasung Energie. Gleichzeitig wird die dabei entstehende Wärme als Prozesswärme für die Maschinen genutzt.

Johann Sedlmayer ist sichtlich stolz darauf, dass selbst die Nebenprodukte sinnvoll weiterverwendet werden. Die Asche aus der Holzvergasung fließt z.B. in den Kreislauf einer benachbarten Biogasanlage ein.

Infrastruktur von Anfang an mitdenken

TEAG Solar

Bei der Umsetzung des Energiekonzeptes wurde schnell klar: Ein solches Vorhaben lässt sich nur realisieren, wenn auch die bestehende Energieinfrastruktur entsprechend mitwächst. Denn angesichts der geplanten Erzeugungsanlagen stießen die vorhandenen Netzstrukturen an ihre Grenzen.

Mit TEAG Solar entschied sich Johann Sedlmayer für einen Partner, der die notwendige Erfahrung und technische Expertise mitbringt, um eine zukunftsorientierte Gesamtlösung für die AC-Systemtechnik umzusetzen.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Modernisierung der Mittelspannungsanlage
  • Erweiterung der Schutz-, Mess- und Fernwirktechnik
  • Bau neuer Trafostationen für Einspeisung und Bezug
  • Anschlusskonzepte für bestehende und zukünftige Erzeugungsanlagen

Mit diesen Maßnahmen haben wir eine Energieinfrastruktur für unseren Kunden geschaffen, die nicht nur die uneingeschränkte Nutzung der bestehenden Anlagen ermöglicht, sondern auch Spielraum für zukünftige Erweiterungen lässt.

– Frank Herrmann, Projektleiter für AC-Dienstleistungen bei der TEAG Solar

Heute die Grundlage für morgen schaffen

Für Sedlmayer bedeutet die neue Infrastruktur vor allem eines: Maximale Flexibilität für die nächsten Schritte. Weitere Ausbaustufen – etwa die Integration von Batteriespeichern oder weiteren PV-Anlagen – können künftig deutlich einfacher realisiert werden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Projekt war dabei auch die Zusammenarbeit mit TEAG Solar. Sedlmayer hatte von Anfang bis Ende einen zentralen Ansprechpartner – und damit einen Partner, der technische Anforderungen ganzheitlich betrachtet, Schwachstellen klar analysiert und Lösungen entwickelt, die alle Optionen für die Zukunft offenhalten.

So ist am Standort Triptis eine Energieinfrastruktur entstanden, die nicht nur den heutigen Bedarf abbildet, sondern auch Raum für das schafft, was morgen kommt.

  • Strom wird für viele Betriebe zu einem wichtigen Kosten- und Standortfaktor. Wer einen Teil seines Energiebedarfs selbst erzeugt, macht Energiekosten planbarer und reduziert die Abhängigkeit vom Strommarkt. Gleichzeitig stärkt die Eigenstromerzeugung die Nachhaltigkeits- und CO₂-Bilanz von Unternehmen. Ein Aspekt, der für Kunden bei der Bewertung und Auswahl ihrer Zulieferer zunehmend an Bedeutung gewinnt.

  • Die AC-Infrastruktur ist entscheidend, damit selbst erzeugter Strom im Unternehmen sicher genutzt, verteilt und bei Bedarf eingespeist werden kann. Sie verbindet Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik mit dem Betriebsnetz und dem öffentlichen Stromnetz. Dazu gehören unter anderem Trafo- und Übergabestationen, Schutz- und Messtechnik sowie ein korrekt dimensionierter Netzanschluss

  • Strom wird für viele Betriebe zu einem wichtigen Kosten- und Standortfaktor. Wer einen Teil seines Energiebedarfs selbst erzeugt, macht Energiekosten planbarer und reduziert die Abhängigkeit vom Strommarkt. Gleichzeitig stärkt die Eigenstromerzeugung die Nachhaltigkeits- und CO₂-Bilanz von Unternehmen. Ein Aspekt, der für Kunden bei der Bewertung und Auswahl ihrer Zulieferer zunehmend an Bedeutung gewinnt.

  • Bei größeren Gewerbe- und Industriebetrieben reichen Niederspannungsanschlüsse oft nicht aus – insbesondere dann, wenn hohe Leistungsbedarfe und größere Eigenerzeugungsanlagen zusammenkommen. Ein passend ausgelegter Mittelspannungsanschluss schafft die notwendige Netzkapazität für Strombezug und Einspeisung. Entscheidend ist dabei, dass die AC-Infrastruktur nach den geltenden technischen Anschlussregeln geplant und umgesetzt wird. Nur so lässt sich das Gesamtsystem sicher, netzverträglich und genehmigungsfähig betreiben.